Deutschland bei der Fußball-WM 2023

Hier stellen wir die deutsche Mannschaft vor, die Deutschland bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland vertreten wird. Deutschland wurde in die Gruppe H gelost und trifft dort auf Kolumbien, Marokko und Südkorea.


Bochum - Hoffenheim
Bayern Munich - Eintracht Frankfurt

Wird Deutschland Weltmeister?

Quoten: 8.00
#
Mannschaft
Sp
S
U
N
T
P
1
Kolumbien
3
2
0
1
4 - 2
6
2
Marokko
3
2
0
1
2 - 6
6
3
Deutschland
3
1
1
1
8 - 3
4
4
Südkorea
3
0
1
2
1 - 4
1

Hier ist der komplette Spielplan Deutschlands für die Weltmeisterschaft:

Montag, 24. Juli, um 10:30 Uhr: Deutschland–Marokko (Melbourne Rectangular Stadium)
Sonntag, 30. Juli, um 11:30 Uhr: Deutschland–Kolumbien (Sydney Football Stadium)
Donnerstag, 3. August, um 12:00 Uhr: Südkorea–Deutschland (Brisbane Stadium)

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🇩🇪​ Deutschlands Kader für die Fußball-WM 2023

Torhüterinnen

Merle Frohms, VfL Wolfsburg
Ann-Katrin Berger, Chelsea
Stina Johannes, Eintracht Frankfurt
Ena Mahmutovic, Duisburg

Verteidigerinnen

Kathrin Hendrich, VfL Wolfsburg
Sophia Kleinherne, Eintracht Frankfurt
Marina Hegering, Bayern Munich
Felicitas Rauch, VfL Wolfsburg
Sara Doorsoun, Eintracht Frankfurt
Sjoeke Nüsken, Eintracht Frankfurt
Sarai Linder, Hoffenheim
Carolin Simon, Bayern Munich

Mittelfeldspielerinnen

Lena Oberdorf, VfL Wolfsburg
Sydney Lohmann, Bayern Munich
Sara Däbritz, Lyon
Melanie Leupolz, Chelsea
Lina Magull, Bayern Munich
Jule Brand, VfL Wolfsburg
Chantal Hagel, Hoffenheim
Paulina Krumbiegel, Hoffenheim
Lena Lattwein, VfL Wolfsburg

Stürmerinnen

Lea Schüller, Bayern Munich
Svenja Huth, VfL Wolfsburg
Laura Freigang, Eintracht Frankfurt
Alexandra Popp, VfL Wolfsburg
Tabea Wassmuth, VfL Wolfsburg
Klara Bühl, Bayern Munich
Nicole Anyomi, Eintracht Frankfurt

🇩🇪​ Deutschlands Weg zur WM 2023

Die deutschen Damen hatten keine Mühe sich für die WM-Endrunde in Australien und Neuseeland zu qualifizieren. Die erfolgreiche Frauenfußball-Nation gewann neun von zehn Spielen in ihrer Qualifikationsgruppe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft, wo sie nur eine Niederlage gegen Serbien kassierte.

Deutschlands Spielresultate in der WM-Qualifikation:

Deutschland – Bulgarien, 7-0
Deutschland – Serbien, 5-1
Israel – Deutschland, 0-1
Deutschland – Israel, 7-0
Deutschland – Türkei, 8-0
Portugal – Deutschland, 1-3
Deutschland – Portugal, 3-0
Serbien – Deutschland, 3-2
Türkei – Deutschland, 0-3
Bulgarien – Deutschland, 0-8

🇩🇪​ Deutschlands Damenteam bei früheren Weltmeisterschaften

Die deutschen Frauen haben sich nicht nur bei der EM, wo sie die erfolgreichste Nation der Geschichte sind, sondern auch bei der WM gut geschlagen. In der Regel sind sie bei jedem Turnier im Kampf um die Medaillen dabei. Allerdings sind sie auch schon ein paar Mal in der Vorrunde ausgeschieden. Zweimal gelang es den deutschen Damen, die Goldmedaille mit nach Hause zu nehmen – 2003 und 2007. Auch 1995 standen sie im Finale, mussten sich dann aber geschlagen geben.

Unten stehend finden Sie eine Liste der früheren Platzierungen des Frauenteams bei der WM:

WM 1991: Vierter Platz
WM 1995: WM-Silber
WM 1999: Achter Platz
WM 2003: WM-Gold
WM 2007: WM-Gold
WM 2011: Sechster Platz
WM 2015: Vierter Platz
WM 2019: Fünfter Platz

Deutschlands Frauen bei den bisherigen WM-Turnieren

WM 1991 in China

Bei dieser WM scheitere Deutschland im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister aus den USA.

WM 1995 in Schweden

Das deutsche Team zog bis in das Finale ein und unterlag dem späteren Weltmeister aus den USA trotz zweimaliger Führung.

WM 1999 in Vereinigte Staaten von Amerika

Es gab eine 2:3-Niederlage im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister USA trotz zweimaliger Führung

WM 2003 in Vereinigte Staaten von Amerika

Der erste Weltmeistertitel für das Deutsche Team. Dabei erzielte Nia Künzer das Golden Goal per Kopf im Finale.

WM 2007 in China

Der zweite Weltmeistertitel in Folge. Es gelang dabei mit dem 11:0 gegen Argentinien der höchste WM-Sieg in der Geschichte. Zudem blieb kein WM-Teilnehmer zuvor ohne ein Gegentor.

WM 2011 in Deutschland

Es gab ein 0:1 im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister aus Japan.

WM 2015 in Kanada

Bei der WM in Kanada gelang dem deutschen Team der vierte Platz. Man scheitere im Halbfinale am späteren Turniersieger aus den USA.

WM 2019 in Frankreich

Man verlor das Viertelfinale gegen Schweden.

WM 2023 in Australien und Neuseeland

Die Mannschaft trifft in der WM-Gruppenphase auf Südkorea, Kolumbien und Marokko.

🇩🇪​ Deutschlands Männerteam bei früheren Fußball-Weltmeisterschaften

Die deutschen Männer sind historisch gesehen eine der erfolgreichsten Mannschaften bei Fußballweltmeisterschaften und haben insgesamt mehr Medaillen gewonnen als jede andere Nation. Viermal wurden sie zum Weltmeister gekürt – 1954, 1974, 1990 und 2014. Vier weitere Male standen sie im Finale, mussten sich dann aber mit Silber begnügen. Weiterhin hat das Team auch viermal Bronze gewonnen.

Hier listen wir alle früheren Platzierungen Deutschlands bei der Fußball-WM der Männer auf:

WM 1930: Keine Teilnahme
WM 1934: WM-Bronze
WM 1938: Zehnter Platz
WM 1950: Keine Teilnahme
WM 1954: WM-Gold
WM 1958: Vierter Platz
WM 1962: Siebter Platz
WM 1966: WM-Silber
WM 1970: WM-Bronze
WM 1974: WM-Gold
WM 1978: Sechster Platz
WM 1982: WM-Silber
WM 1986: WM-Silber
WM 1990: WM-Gold
WM 1994: Fünfter Platz
WM 1998: Siebter Platz
WM 2002: WM-Silber
WM 2006: WM-Bronze
WM 2010: WM-Bronze
WM 2014: WM-Gold
WM 2018: Zweiundzwanzigster Platz
WM 2022: Gruppenphase

Bisherige WM-Erfolge der deutschen Herren-Nationalmannschaft

Als „Wunder von Bern“ ging der erste WM-Titel im Jahr 1954 in die Geschichte ein. Im Jahr 1950 wurde der DFB noch ausgeschlossen von der ersten Nachkriegs-WM. Die deutsche Mannschaft von Sepp Herberger kassierte in der Schweiz noch eine krachende 3:8 Niederlage gegen die Favoriten aus Ungarn. Bei dem erneuten Aufeinandertreffen im WM-Finale in Bern war Deutschland absoluter Außenseiter. In der 84. Minute gelang Helmut Rahn allerdings der überraschende Siegtreffer. Dies war der erste von vier Weltmeisterschaftstiteln für die deutsche Nationalmannschaft.

Im Jahr 1974 gelang dem DFB-Team vor heimischem Publikum der zweite WM-Titelgewinn. Zuvor schrieb bereits das deutsch-deutsche Aufeinandertreffen Geschichte. Das Finale gewann die Mannschaft dann gegen die Niederlande in einer eng umkämpften Partie.

Der dritte WM-Titel konnte im Jahr 1990 gegen Argentinien gewonnen werden. Die WM fand dabei in Italien statt und der Matchwinner war Andreas Brehme. Diesem gelang in der 85. Minute per Foulelfmeter der einzige Treffer zum Sieg. Dem Trainer Franz Beckenbauer gelang es als einzigem Deutschen als Spieler und Trainer Weltmeister zu werden.

Im Jahr 2014 standen sich dann wieder Deutschland und Argentinien im großen Finale gegenüber im Maracanã-Stadion (Rio de Janeiro). Dort gelang es dem eingewechselten Mario Götze in der 113. Minute den Siegtreffer zu erzielen. Zuvor war es vor allem der erstaunliche 7:1 Sieg gegen die Gastgeber aus Brasilien, der den Fußballfans lange im Gedächtnis bleibt.

Nachfolgende eine Auflistung über die deutschen Kader bei den Weltmeisterschaften ab dem Jahr 1990.

Deutschlands frühere WM-Kader

Frauen

WM 2019 in Frankreich

Torhüterinnen: Merle Frohms, Almuth Schult, Laura Benkarth

Verteidigerinnen: Carolin Simon, Kathrin Hendrich, Leonie Maier, Marina Hegering, Johanna Elsig, Giulia Gwinn, Verena Schweers, Sara Doorsoun

Mittelfeldspielerinnen: Lena Oberdorf, Lena Goessling, Dzsenifer Marozsan, Sara Däbritz, Linda Dallmann, Melanie Leupolz, Lina Magull

Stürmerinnen: Lea Schüller, Svenja Huth, Klara Bühl, Alexandra Popp, Turid Knaak

WM 2015 in Frankreich

Torhüterinnen: Nadine Angerer, Almuth Schult, Laura Benkarth

Verteidigerinnen: Bianca Schmidt, Saskia Bartusiak, Leonie Maier, Annike Krahn, Babett Peter, Jennifer Cramer, Josephine Henning, Tabea Kemme

Mittelfeldspielerinnen: Simone Laudehr, Melanie Behringer, Dzsenifer Marozsan, Melanie Leupolz, Lena Goessling, Sara Däbritz

Stürmerinnen: Pauline Bremer, Lena Lotzen, Anja Mittag, Celia Sisic, Alexandra Popp, Lena Petermann

WM 2011 in Deutschland

Torhüterinnen: Nadine Angerer, Almuth Schult, Ursula Holl

Verteidigerinnen: Bianca Schmidt, Saskia Bartusiak, Babett Peter, Annike Krahn, Linda Bresonik, Verena Faisst, Lena Goessling

Mittelfeldspielerinnen: Simone Laudehr, Melanie Behringer, Celia Okoyino da Mbabi, Kim Kulig, Ariane Hingst, Kerstin Garefrekes, Fatmire Bajramaj

Stürmerinnen: Inka Grings, Birgit Prinz, Alexandra Popp, Martina Müller

WM 2007 in China

Torhüterinnen: Nadine Angerer, Silke Rottenberg, Ursula Holl

Verteidigerinnen: Kerstin Stegemann, Saskia Bartusiak, Babett Peter, Annike Krahn, Sandra Minnert, Sonja Fuss, Ariane Hingst

Mittelfeldspielerinnen: Linda Bresonik, Melanie Behringer, Renate Lingor, Simone Laudehr, Kerstin Garefrekes, Fatmire Bajramaj

Stürmerinnen: Sandra Smisek, Birgit Prinz, Anja Mittag, Martina Müller, Petra Wimbersky

WM 2003 in den USA

Torhüterinnen: Nadine Angerer, Silke Rottenberg

Verteidigerinnen: Kerstin Stegemann, Linda Bresonik, Nia Künzer, Sonja Fuss, Sandra Minnert, Ariane Hingst, Stefanie Gottschlich

Mittelfeldspielerinnen: Steffi Jones, Renate Lingor, Pia Wunderlich, Sandra Smisek, Bettina Wiegmann, Viola Odebrecht, Kerstin Garefrekes

Stürmerinnen: Birgit Prinz, Margita Müller, Maren Meinert, Conny Pohlers

Männer

WM 2022 in Katar

Torhüter:
1. Manuel Neuer, Bayern Munich
22. Marc-André ter Stegen, FC Barcelona
12. Kevin Trapp, Eintracht Frankfurt

Verteidiger:
25. Armel Bella-Kotchap, Southampton
15. Niklas Süle, Bayern Munich
2. Antonio Rüdiger, Real Madrid
20. Christian Günter, SC Freiburg
4. Matthias Ginter, SC Freiburg
3. David Raum, RB Leipzig
23. Nico Schlotterbeck, Borussia Dortmund
5. Thilo Kehrer, West Ham
16. Lukas Klostermann, RB Leipzig

Mittelfeldspieler:
21. Ilkay Gündogan, Manchester City
19. Leroy Sané, Bayern Munich
7. Kai Havertz, Chelsea
6. Joshua Kimmich, Bayern Munich
8. Leon Goretzka, Bayern Munich
17. Julian Brandt, Borussia Dortmund
11. Mario Götze, Eintracht Frankfurt
18 .Jonas Hofmann, Borussia Mönchengladbach
14. Jamal Musiala, Bayern Munich
13. Thomas Müller, Bayern Munich

Stürmer:
9. Niclas Füllkrug, Werder Bremen
26. Youssoufa Moukoko, Borussia Dortmund
24. Karim Adeyemi, Borussia Dortmund
10. Serge Gnabry, Bayern Munich

WM 2018 in Russland

Torhüter: Manuel Neuer, Marc Andre ter Stegen, Kevin Trapp

Verteidiger: Marvin Plattenhardt, Jonas Hector, Matthias Ginter, Mats Hummels, Niklas Süle, Antonio Rüdiger, Jerome Boateng, Joshua Kimmich

Mittelfeldspieler: Sami Khedira, Julian Draxler, Toni Kroos, Mesut Özil, Thomas Müller, Leon Goretzka, Sebastian Rudy, Julian Brandt, Ilkay Gündogan

Stürmer: Timo Werner, Marco Reus, Mario Gomez

WM 2014 in Brasilien

Torhüter: Manuel Neuer, Ron-Robert Zieler, Roman Weidenfeller

Verteidiger: Kevin Grosskreutz, Matthias Ginter, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Erik Durm, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Jerome Boateng, Skhodran Mustafi

Mittelfeldspieler: Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil, Julian Draxler, Toni Kroos, Mario Götze, Christoph Kramer

Stürmer: André Schürrle, Thomas Müller, Lukas Podolski, Miroslav Klose

WM 2010 in Südafrika

Torhüter: Manuel Neuer, Tim Wiese, Hans-Jörg Butt

Verteidiger: Arne Friedrich, Dennis Aogo, Serdar Tasci, Holger Badstuber, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Jerome Boateng

Mittelfeldspieler: Marcell Jensen, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil, Lukas Podolski, Thomas Müller, Piotr Trochowski, Toni Kroos, Marko Marin

Stürmer: Stefan Kiesling, Miroslav Klose, Cacau, Mario Gomez

WM 2006 in Deutschland

Torhüter: Jens Lehmann, Oliver Kahn, Timo Hildebrand

Verteidiger: Marcell Jensen, Arne Friedrich, Robert Huth, Jens Nowotny, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Christoph Metzelder

Mittelfeldspieler: Sebastian Kehl, Bastian Schweinsteiger, Michael Ballack, Tortsen Frings, Thomas Hitzlsperger, Tim Borowski, Bernd Schneider, David Odonkor

Stürmer: Mike Hanke, Oliver Neuville, Gerald Asamoah, Miroslav Klose, Lukas Podolski

WM 2002 in Südkorea und Japan

Torhüter: Jens Lehmann, Oliver Kahn, Timo Hildebrand

Verteidiger: Thomas Linke, Marko Rehmer, Frank Baumann, Christian Ziege, Sebastian Kehl, Christoph Metzelder

Mittelfeldspieler: Carsten Ramelow, Dietmar Hamann, Lars Ricken, Michael Ballack, Jens Jeremies, Marco Bode, Jörg Böhme, Bernd Schneider, Torsten Frings

Stürmer: Oliver Neuville, Carsten Jancker, Miroslav Klose, Gerald Asamoah, Oliver Bierhoff