Die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen vom 20. Juli bis zum 20. August in Neuseeland und Australien ist die neunte Ausgabe des Turniers und wird die größte WM aller Zeiten werden, nachdem der Weltfußballverband FIFA die Teilnehmerzahl von 24 auf 32 erhöht hatte. England ist der amtierende Europameister und darf dank ihrer starken Leistungen in den vergangenen Jahren dürfen sich die „Lionesses“ durchaus Chancen auf den allerersten WM-Triumph einer englischen Nationalmannschaft (Männer oder Frauen) machen. Die Engländerinnen wären zudem erst die fünfte Mannschaft, nach Rekordweltmeister USA, Deutschland, Norwegen und Japan, die sich zu Weltmeisterinnen krönten. Nun hat die Nationaltrainerin Sarina Wiegman allerdings eine Hiobsbotschaft bezüglich ihrer Kapitänin erreicht.

Leah Williamson fällt bei der WM 2023 aus

Die englische Kapitänin und Abwehrspielerin von Arsenal Leah Williamson hat sich beim Spiel der englischen „Women’s Super League“ zwischen dem FC Arsenal und Manchester United einen Riss des vorderen Kreuzbands zugezogen. Die 26-Jährige musste bereits nach 11 Minuten ausgewechselt werden, nachdem sie gleich signalisierte, dass es für sie nicht weiter gehen würde. Williamson konnte zwar selbständig vom Feld gehen, allerdings bestätigte sich nach dem Spiel die Befürchtung, dass sie für die Weltmeisterschaft im Sommer dieses Jahres ausfallen würde. Am Freitag gaben die Verantwortlichen ihres Vereines Arsenal dann die Schock-Diagnose bekannt, ein Riss des vorderen Kreuzbands. Weiterhin bestätigte Arsenal bereits, dass Williamson operiert werden wird. Der Rehabilitationsprozess dieser Verletzung dauert normalerweise etwa ein halbes Jahr.


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