Die U20 Weltmeisterschaft in Argentinien beginnt am heutigen Abend mit den Eröffnungsspielen zwischen Guatemala und Neuseeland in der Gruppe A („Santiago del Estero Stadium“), sowie zwischen den USA und Ecuador in der Gruppe B („San Juan Stadium“). Vom 20. Mai bis zum 11. Juni werden im Land des amtierenden Weltmeisters im Herrenbereich 24 Nationen um den Junioren-Weltmeistertitel kämpfen. Die Gastgeber aus Argentinien sind nicht nur im Herrenbereich erfolgreich, sondern sind mit insgesamt sechs U20 Weltmeistertiteln auch die erfolgreichste Nation in der U20 Kategorie. Als amtierender Weltmeister im U20 Bereich reist jedoch die ukrainische Juniorennationalmannschaft nach Argentinien. Es bleibt abzuwarten, wer sich am 11. Juni zum U20 Weltmeister krönen wird.

50 Weltmeister spielten einst bei der U20 WM

Dass die U20 Weltmeisterschaft früh eine große Bühne für spätere Weltstars bietet, ist klar anhand einiger prominenter Namen ehemaliger Teilnehmer sowie deren Erfolge im Weltfußball zu sehen. Eine unglaubliche Zahl von 50 talentierten jungen Spielern, die seit dem erstem Turnier 1977 ihr Können bei der U20-WM unter Beweis gestellt haben, konnten später in ihrer Karriere im Herrenbereich den bedeutsamsten Titel in der Welt des Fußballs gewinnen, den Weltmeistertitel. Auch hier führt der Gastgeber Argentinien die „ewige Tabelle“ an, denn beim sensationellen Titeltriumph bei der letztjährigen Weltmeisterschaft in Katar standen ganze 13 Spieler im argentinischen Kader, die einst bei der U20 Weltmeisterschaft für ihr Land aufliefen. Gefolgt von dem spanischen WM-Kader vom Titelgewinn 2010 mit zehn ehemaliger U20-WM Spieler. Auch in diesem Jahr wollen einige der größten Talente des Weltfußballs ihre spielerischen Qualitäten unter Beweis stellen und in große Fußstapfen treten.

Gruppen

Gruppe A:

Argentinien
Usbekistan
Guatemala
Neuseeland

Gruppe B:

USA
Ecuador
Fiji
Slowakei

Gruppe C:

Senegal
Japan
Israel
Kolumbien

Gruppe D:

Italien
Brasilien
Nigeria
Dominikanische Republik

Gruppe E:

Uruguay
Irak
England
Tunesien

Gruppe F:

Frankreich
Südkorea
Gambia
Honduras

 


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