Während sich die deutschen Fans bei der letzten Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich noch keine Gedanken über eine mögliche Zeitverschiebung bei den Anstoßzeiten machen mussten, wird es in diesem Jahr bei vier verschiedenen Zeitzonen etwas komplizierter. In Australien gibt es drei unterschiedliche Zeitzonen, während Neuseeland ebenfalls eine andere Zeitzone hat. Dennoch richtet sich der Weltfußballverband “FIFA” bei den Spielansetzungen nach Möglichkeit immer nach den Zeitzonen der beiden gegeneinander antretenden Nationen, sofern sie sich in der gleichen oder in ähnlichen Zeitzonen befinden.

Vier unterschiedliche Zeitzonen, 13 unterschiedliche Anstoßzeiten

Die Weltmeisterschaft der Frauen geht ab dem 20. Juli in die neunte Runde und wird erstmalig in zwei Ländern ausgetragen, nämlich in Australien und Neuseeland. Dies fordert nicht nur die logistischen und organisatorischen Fähigkeiten der FIFA heraus, sondern zwingt außerdem manche Fans die Spiele ihrer Nationen zu ungewöhnlichen Zeiten zu verfolgen.

Vorab sei gesagt, dass sich die deutschen Fans darüber keine Sorgen machen müssen. Alle drei Gruppenspiele finden zu akzeptablen Zeiten in den Vormittagsstunden beziehungsweise in den Mittagsstunden statt. Der Grund dafür ist, dass die DFB-Auswahl alle Spiele der Gruppenphase in derselben Zeitzone in Australien spielen wird. In Melbourne, Sidney und Brisbane wird die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg antreten, welche alle drei in der “Australian Eastern Standard Time” (AEST) liegen, in welcher der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) acht Stunden beträgt. Das erste Spiel der deutschen Damen in der Gruppe H gegen Marokko findet am 24. Juli um 10:30 deutscher Zeit statt, was 18:30 Uhr Ortszeit entspricht. Für das zweite Gruppenspiel gegen Kolumbien müssen die deutschen Fans am 30. Juli um 11:30 Uhr deutscher Zeit den Fernseher einschalten, was 19:30 Ortszeit entspricht. Abschließend tritt die deutsche Mannschaft gegen Südkorea am 03. August um 12 Uhr deutscher Zeit, beziehungsweise um 20 Uhr Ortszeit, an.


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