Die deutsche Nationalmannschaft hat in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 den zweiten Sieg im dritten Spiel eingefahren und mit einem ungefährdeten 4:0 (2:0) gegen Luxemburg die Tabellenführung in der Gruppe A übernommen. Vor allem Kapitän Joshua Kimmich glänzte mit einem Doppelpack. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich im Vergleich zur jüngsten Niederlage gegen die Slowakei (0:2) deutlich verbessert in Spielwitz und Effizienz.
Souveräner Pflichtsieg: DFB-Team besiegt dezimiertes Luxemburg mit 4:0
Spielverlauf: Blitzstart und frühe Rote Karte
Die DFB-Elf startete hoch konzentriert und dominant, schnürte den Außenseiter aus dem Großherzogtum tief in der eigenen Hälfte ein. Der anfängliche Druck zahlte sich schnell aus: In der 12. Minute zirkelte David Raum einen Freistoß aus halblinker Position sehenswert über die Mauer direkt ins Netz – die verdiente Führung.
Nur wenige Minuten später folgte die entscheidende Szene des Spiels. Nach einem schnellen deutschen Angriff im Strafraum sah der Luxemburger Verteidiger Korac nach Intervention des Video-Assistenten und Ansicht der Bilder die Rote Karte (20.) wegen einer Notbremse. Den fälligen Elfmeter verwandelte der auf die Rechtsverteidigerposition zurückbeorderte Kapitän Joshua Kimmich eiskalt zum 2:0 (21.).
Trotz der deutlichen Überzahl und etlicher vielversprechender Chancen, insbesondere durch Gnabry und Wirtz, gelang der Nagelsmann-Elf vor der Pause kein weiterer Treffer.
Kimmich macht nach der Pause den Deckel drauf
Nach dem Seitenwechsel machte die deutsche Mannschaft schnell Nägel mit Köpfen und erhöhte das Tempo. Nur kurz nach Wiederanpfiff staubte Serge Gnabry (48.) nach einem abgewehrten Schuss zur Vorentscheidung ab. Den Schlusspunkt setzte erneut Joshua Kimmich (50.), der nach einer Flanke im Fünfmeterraum goldrichtig stand und seinen zweiten Treffer zum 4:0-Endstand markierte.
In der Folge ließ Deutschland das Tempo etwas schleifen und Bundestrainer Nagelsmann nutzte die Gelegenheit für Wechsel. Unter anderem feierte Nathaniel Brown sein Debüt. Trotz des klaren Sieges hätte das Ergebnis gegen die dezimierten Luxemburger noch höher ausfallen können, was auch am Pfostentreffer von Florian Wirtz (68.) deutlich wurde. Die deutsche Defensive um das Innenverteidiger-Duo Tah und Schlotterbeck wurde indes kaum gefordert.
Der Sieg verschafft dem DFB-Team vor der schwierigen Auswärtsaufgabe am Montag gegen Nordirland etwas Ruhe und die erhoffte Tabellenführung in der WM-Qualifikation.
Deutschland gegen Luxemburg: Aufstellung und Torschützen
Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte auf eine 4-2-3-1-Grundordnung und überraschte mit der Rückkehr von Joshua Kimmich auf die rechte Abwehrseite.

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